Einige Gedanken zum Thema "Zucht"

 

Zucht - was bedeutet das ?

 

Es bedeutet generell und unabhängig davon, was man züchtet,
die Verantwortung für "neues Leben" und damit auch Verantwortung für die involvierten Zucht-Tiere.

Zucht wird in den meisten europäischen Ländern durch einen nationalen Kennelclub (angeschlossen einem internat. Dachverband) geregelt.
In Deutschland wird die Zucht auch (sehr stark teilweise) durch die Rassehunde-Zuchtverbände beeinflusst; dies ist in anderen europäischen und auch außer-europäischen Ländern nicht der Fall. Hier bestimmt der jeweils nationale Kennelclub die Regeln für die Zucht und der nationale Kennelclub stellt auch die Pedigree's aus.

Damit fällt sehr viel mehr in den Verantwortungsbereich der
einzelnen Züchter und es ist sicherlich auch so, dass verbunden
mit der grösseren "züchterischen Freiheit" auch mehr möglich ist
(an Gutem oder auch weniger Gutem).

Zusammenarbeit mit anderen Züchtern
zum Wohle der Rasse....

 

 

 

 

 


ja, davon hat schon M.B. Willis "geträumt", schreibt er dies doch ausdrücklich in seinem Buch "Genetik der Hundezucht"
 - Kynos-Verlag 1994
 (Übersetzung a.d. Englischen durch Dr. Dieter und Helga Fleig)

Ja, das ist "sarkastisch" gemeint - auch wir mussten uns sagen lassen "träumt weiter" - und die uns das sagten, das waren nicht etwa "verantwortungslose" Züchter, nein;
es waren bzw. sind Züchter, die für sich selbst zwar nach
wie vor so handeln, also Bereitschaft zeigen, sich mit
anderen auszutauschen, die aber im Laufe der Zeit merkten, dass dies nicht auf Gegenseitigkeit beruht.

In Einzelfällen ist es allerdings möglich - und mit diesen Züchtern halten wir natürlich Kontakt; diese Züchter sind weltweit verteilt,
haben sehr ähnliche Ansichten und sich bereit, sich auszutauschen.

Qualifikation

 

 

 

 

 

 


zumindest Basis-Wissen bezüglich Genetik
(denn Zucht ist letztlich nichts anderes als "angewandte" Genetik), fundiertes
Wissen
bezüglich der Spezies, die man züchtet und fundiertes Wissen bezüglich der Rasse, die man züchtet.

Fortbildung, denn niemand weiß alles und es gibt immer
Neues zu erlernen

(obwohl - hoppla, doch, manche schon, es gibt so super-intelligente
Leute, die sagen, sie hätten schon immer gewusst.....na ja, der Rest,
der macht das per "try and error")

Anpassung an veränderte Situationen - wenn man sich fortgebildet hat und gelernt hat, dass vielleicht das, was in der Theorie so schön und wunderbar funktioniert hat, in der Praxis
eben doch ganz anders auskommt

und stetig Weiterbildung, denn es gibt immer wieder neue Erkenntnisse - und das ist ja auch das, was "Leben"
interessant macht ..........

Es gäbe noch viel, sehr viel mehr zu sagen........

 

 

 

 

 


wir möchten nur ausdrücken, dass es nicht so einfach ist
"man nehme  XY mal XX"

und dass vieles für Leute, die sich rein-theoretisch mit etwas beschäftigen, nicht erkennbar, nicht nachvollziehbar ist

und es ist natürlich immer einfach
- zu kritisieren
- zu diskreditieren
- zu diffamieren
- zu fordern

- und viele Leute halten das für
"ihr gutes Recht",
leben eben doch viele in einer anderen,
ihrer eigenen zurechtgebastelten Cyber - Realität....