Ratschläge und Empfehlungen,
die evtl. zur Problemvermeidung beitragen können

 

ADDISON'S DISEASE 

Unseres Wissens derzeit keine Behandlungsmöglichkeit bekannt.
Leider keine Ratschläge.


Aufblähung / Blähsucht und Magendrehung

- Füttern Sie den nicht unmittelbar vor Übungen / Training / Spaziergang; warten Sie eine, besser 2 Stunden ab -

- Lassen Sie den Hund nicht unmittelbar vor irgendwelchen Aktivitäten große Mengen an Wasser drinken -

- Keine Aktivitäten mit dem Hund / nicht Rennen/Spielen lassen/ unmittelbar nach der Fütterung oder nach dem Trinken -

- Besser 2 - 3 x tgl. kleinere Mahlzeiten füttern als eine große Mahlzeit -

Ältere Hunde (7 +) scheinen anfälliger für Magendrehung zu sein; 
evtl. aufgrund "schlafferer" Muskulatur / Bänder ??

- mehr Information finden Sie auf der site "alternative Behandlungsmethoden"


AUGENERKRANKUNGEN

Regelmäßige Augenuntersuchungen - durch den Haustierarzt - werden empfohlen; ein Entriopium (Einstülung des Augenlids) oder Ektropium (Ausstülpung / Hängelid) kann durch jeden Tierarzt diagnostiziert werden. Für weitergehende Spezial-Untersuchungen wird man einen Augenspezialisten aufsuchen müssen.


DYSPLASIEN  - Ellenbogen, Hüften -

- chirugisches Behandlung / künstl. Hüftgelenk / Totalendoprothese & mediz. Behandlung, i.d. R. Schmerzbehandlung, da sich  meist Arthose als Folge der HD / ED entwickelt -

Ratschläge zur alternativen Behandlung - sh. naturheilkundl. Methoden

Sie können als Hundebesitzer nur auf die Umwelteinflüsse - und auch das nur bedingt - einwirken. Beachten Sie die Empfehlungen zur Aufzucht von Groß- und Riesenrassen bzgl. Wachstumsrate, Gewicht und Fütterung.
Vermeiden Sie Überforderungen (Gewaltmärsche, zu viel Treppensteigen, Springen etc.), speziell bei Welpen und Junghunden.



HERZERKRANKUNGEN

Für Rassen, die für eine Anfälligkeit bzgl. Herzerkrankung(en) bekannt sind, wäre empfehlenswert

ab einem Alter von ca. 5 J.:    jährlicher tierärztl. check-up
inklusive Abhören der Herztöne, Röntgen (um Größe festzustellen), EKG u. evtl. Ultraschall.

Einige dieser Untersuchungen (Abhören u. EKG) geben Auskunft über den "momentanen Status" der Herztätigkeit,
andere (Röntgen, Ultraschall) bieten Zusatzinformationen über Größe, Lage, Klappenfunktion etc. des Herzens.

Bekannt sind bei Riesenrassen vorwiegend zwei Herzerkrankungen,

                    Herzmuskelschwäche - vorwiegend bei älteren Hunden (sogen. Altersherz)
und
        
                dilatative Kardiomyopathie - Herzmuskelerkrankung, die mit einer Erweiterung des Herzens und
                        dadurch eingeschränkter Funktion einhergeht
                       
                        Speziell die Kardiomyopathie ist unter Groß- und Riesenrassen die häufigste diagnostizierte Herzerkrankung.
                        Die meisten Hunde entwickeln erste Symptome zwischen dem 4. und 10. Lebensjahr (!)
                        Bei einigen wenigen Hunden wurde die Erkrankung vor Erreichung des 1. Lebensjahres diagnostiziert.

Das Herz - unterteilt in 4 Kammern (Atrium/Ventrikel) ist links erweitert (Links-Herz-Insuffizienz) und das Blut kann nicht problemlos durchgepumpt werden, Blutdurchfluß (u. damit ordentliche Blutversorgung des ganzen Körpers) sind gestört.
Der Herzmuskel ist ausgedehnt und geschwächt.

Alles den Hund stark Belastende (intensives Training, Überfütterung, Streß etc.) sollte unterlassen werden.

Im Anfangsstadium (beim sogen. "Altersherz") können naturheilkundl. Mittel hilfreich sein - s. alternative Methoden.


HYPOTHYREOIDISMUS = Unterfunktion der Schilddrüse

Unterfunktion (zu wenig Schilddrüsenhormone werden produziert) der Schilddrüse aber auch als "Autoimmun-Erkrankung" (Körper produziert Antikörper gegen Schilddrüsengewebe, dadurch Zerstörung desselben).

Fehlfunktionen der Schilddrüse werden mittels einfachem Bluttest (Blutentnahme durch TA, Einsendung ins Labor) festgestellt. Bei älteren Hunden (ab ca. 7./8. Lj.) findet man häufig eine Hypothyreose, selbst wenn diese Hunde in jungen Jahren eine einwandfreie Schilddrüsenfunktion aufwiesen. Hier muß das fehlende Hormon mittels oraler Medikation (z.B. L-Thyroxin) zugeführt werden. Die genaue Dosierung wird vom Tierarzt unter Beachtung des Grades der Fehlfunktion sowie Größe und Gewicht des Tieres ermittelt.


KREBSERKRANKUNGEN

stehen inzwischen an erster Stelle der Todesursachen (bei Mensch und Tier). Bei Groß- und Riesenrassen wurde ein gehäuftes Aufkommen an Knochenkrebs festgestellt.

Lt. Genetikern, Biologen und Tierärzten kann eine Disposition zu einer bestimmten Krebserkrankung vererbt sein, braucht aber dennoch einen "Trigger", um auszubrechen.

In einigen Linien wurde ein gehäuftes Auftreten an Krebserkrankungen beobachtet; hier wäre dann der Erblichkeitsfaktor anzurechnen (also z.B. NICHT zwei Tiere verpaaren, wo in den Ahnenreihen ein Risiko für das Auftreten derselben Krebsarten bzw. gehäufte Krebserkrankungen bekannt ist).

Krebserkrankungen, die nach dem 7. - 8. Lebensjahr auftreten, werden als alterbedingt (Zellalterung, nachlassendes Immunsystem etc.) angesehen; lt. div. wissenschaftlicher Forschung steigt das Risiko, an Krebs zu erkranken, für Hunde ab dem 8. Lebensjahr an. Es sinkt dann nach dem 12. Lebensjahr wieder ab.

- Ratschläge und Empfehlungen sh. alternative Methoden -

 


O C D
Ostechondrosis dissecans

Kann durch Unfälle hervorgerufen werden (genetischer Einfluß unklar beim Menschen) - kommt bei Menschen und Tieren vor. Beim Menschen ist die "juvenile OCD" (während des Wachstums) bekannt ......vielleicht trifft das auch auf Tiere zu (? !)

Kontrolle der Nahrungsaufnahme, besser weniger und öfter, nicht zu proteinreich, nicht zu fett - Welpen und Junghunde eher "schlank" halten ! Gewicht kontrollieren.


PANOSTEITIS
= Growth disorder

Wie der Name sagt, handelt es sich um "Wachstumsstörungen"; diese "Störungen" verschwinden, sobald der Körper ausgewachsen ist (in den meisten Fällen, ohne bleibenden Schaden anzurichten). Häufig wechselnde Lahmheiten ('wandering lameness'), mal vorne rechts, mal hinten links Humpeln ohne vorausgegangenes Trauma sind oft Symptome für Pano.

Wachstumsstörungen können eine einmalige Angelegenheit sein, sich aber auch wiederholt äußern und sind schmerzhaft.
Jedes Humpel des Welpen bzw. heranwachsenden Hundes - vor allem, wenn kein Unfall vorausgegangen ist - sollte genauestens beobachtet werden; es könnte sich dann höchstwahrscheinlich um Wachstumsstörungen handeln.

- Mehr unter  alternative Methoden -


v. WILLEBRAND-DISEASE

Im Volksmund als "Bluterkrankheit" bekannt (Erbgang autosomal-dominant, hämorrhagische Diathese - die Blutgerinnung ist gestört); diese Patienten (Zweibeiner/Vierbeiner) sind schon bei geringfügigen Verletzungen gefährdet, große Mengen Blut zu verlieren, da dieses nicht - wie üblicherweise - binnen einer gewissen Zeit "gerinnt" !

Zu "enge Verwandtschaft" führt zu einem erhöhten Risiko an "v. Willebrand - erkrankten" Nachkommen
(bei Mensch und Tier).

Hier sei der Hinweis auf "Inzucht-Koeffizienten und Ahnenverlust-Koeffizienten" gestattet.

Falls Sie mit diesen Begriffen nichts anfangen können - auf der Website www.leonberger-world.com sind Artikel darüber zu finden; im Rahmen der Datenerfassung mit dem KynoInfo-Programm wurden IK/AVK, basierend auf den Berechnungen von Prof. Dr. I. Stur, Univ. Wien, integriert.

 


Links Websites alternative Behandlungsmethoden finden Sie unter
Alternative Methoden
Informationen - Tiermedizin generell - finden Sie am Ende dieser Site


www.tiermedizin.de

www.vetheart.com - insbes. Herzerkrankungen -

Die meisten Club-Websites (Club UK, Club USA & andere) sowie die AKC-Site haben eine der Gesundheit bzw.
den rassetypischen Erkrankungen gewidmete Site.

http://www.hundezeitung.de/

 

 

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