Spondylosis deformans
ist eine bei Pferden und Hunden (wie auch beim
Menschen) – insbesondere in vorangeschrittenem Alter – relativ häufig
vorkommende degenerative Wirbelsäulenerkrankung, die zu Versteifung und
Kompression der Wirbelsäule führen kann.
Traumata spielen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung der Spondylosis deformans.
Nach neueren Untersuchungen soll Spondylosis deformans in Hundepopulationen mit einer Häufigkeit bis 75% vorkommen.
Die Spondylosis deformans ist eine häufige Wirbelsäulenerkrankung bei großen Hunderassen. Auch an der Hals- und Schwanzwirbelsäule kommt Spondylosis deformans vor, bei weitem aber nicht so häufig wie an der Lendenwirbelsäule.
Andere Bezeichnungen für diese Erkrankung
können sein
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Spondylitis deformans traumatica, Spondylopathia deformans, Spondylose, Spondylarthrosis deformans, Spondylitis ossificans deformans, Spondylarthritis, Ankylosing
spondylitis, Spondylosis
deformans, Spondylitis deformans, |
aber in neuerer Zeit hat sich der Terminus Spondylosis deformans für diese
Wirbelsäulenerkrankung
durchgesetzt.
Für die Entstehung sind gem. Fachliteratur dynamische und mechanische Faktoren ausschlaggebend. Als primär degenerative Erkrankung der Wirbelsäule soll es durch dauernde oder übermäßige Kompression, Zug-, Rotations- oder Scherbewegung auf den Stütz- und Bandapparat der Wirbelsäule, vor allem auf die Disken und Intervertebralbänder, zu partiellen Rupturen im Gewebe kommen. Es entstehen aseptische Nekrosen und sekundär eine Spondylosis bzw. Spondylarthrosis deformans.
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Behandlung der Spondylosis deformans Konservativ-medikamentös In
schweren Fällen Behandlung chirurgisch. |
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Präparate: Prednisolon -5 mg Rimadyl Metacam Arthridog
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Hömoöpath. Präparate Nux vomica D6 Vitamine B - Komplex Harpagophytum (Teufelskralle) Calcium carbonicum D6
Akupunktur (klassisch, Laser) |
Folgen der Spondylosis deformans
Möglichen Folgen der Erkrankung Spondylosis können Kompressionen der Nervenwurzeln oder Spinalnerven sein.
Die Spondylosis def. wird in 4 unterschiedliche Schweregrade eingeteilt.
Lt. Literatur haben ca. die Hälfte der Hunde auch neurologische Symptome (meist Lahmheit, Ataxien und Nachhandschwäche).
Erstellt von E. Steffen - Quellen: THP- und Vet-med. Studienmaterial, Fachbücher, Besuch von vet-med. Seminaren