Krebserkrankungen beim Hund


 

Adenome und Adenokarzinome

benigne bzw. maligne Tumoren, das Drüsengewebe betreffend, i.d. Regel Analbeutelkarzinome

http://www.veti-berichte.de/Berichte/Patho/ObduktionHund/Obduktion08HundAdenokarzinom.aspx

http://www.vetcontact.com/de/art.php?a=3512&t=

http://www.provet.co.uk/health/diseases/furunculosis.htm
Analfisteln, Adenokarzinom der Analdrüsen

 

Angiome / Haemangiom = benigner (gutartiger) Tumor

Angiosarkom / Haemangiosarkom = maligner (bösartiger) Tumor

Angiosarkome können sich überall bilden, entstehen aber am häufigsten in der Haut, im Bindegewebe, der Brust, Leber und Milz. Bei Haushunden sind Hämangiosarkome etwa in der Hälfte der Fälle in der Milz lokalisiert, knapp 25% im Herzen und die restlichen 25 % in der Epidermis und Leber.

 

Links zu Hämangiosarkomen beim Hund

http://www.tierklinik-hofheim.com/chameleon//outbox//public/4/download_4.pdf
Dr. Martin Kessler - Tierklinik Hofheim - Beschreibung diverser
Hämangiosarkome beim Hund, Vorkommen, Lokalisation, Therapie etc.
 

 

 

Malignes Lymphom / Lymphosarkom

Das maligne Lymphom ist ein bösartiger Tumor ausgehend von bestimmten weißen Blutkörperchen (Lymphozyten).
Diese finden sich vor allem in Lymphdrüsen (Lymphknoten), Leber und Milz. In selteneren Fällen können Tumorzellen das Knochenmark, die Haut, Nieren oder den Magendarmtrakt sowie die Lunge befallen.
Eine auslösende Ursache für diesen Tumor ist nicht bekannt, jedoch sind häufiger große Hunderassen, wie z.B. Berner Sennenhunde und Golden Retriever betroffen.

Ursache des Lymphosarkoms beim Hund
Die Ursache des LSA beim Hund ist bis heute unbekannt. Eine genetische Prädisposition scheint bei gewissen Patienten vorhanden zu sein, jedoch könnten auch infektiöse- (Retroviren) sowie Umweltfaktoren (Herbizide) eine Rolle in der Entwicklung eines LSA spielen.


http://www.med.vetmed.uni-muenchen.de/klinik/einrichtungen/onko/leistungen/infotier__rzte/lymphombesiinfo.pdf

http://www.diavet.ch/d/publikationen/detail.php?NewsId=46

http://www.diavet.ch/d/publikationen/pdf/46.pdf

http://www.wuff-online.com/forum/showthread.php?t=57177
= Bericht einer betroffenen Hundehalterin mit Schilderung des Behandlungsverlaufs bei ihrem Hund und Tipps z. Ernährung

Nach einer Dissertation aus 2005 - Univ. Hannover - haben bestimmte Rassen (darunter auch einige Groß- und Riesenrassen)
ein höheres Risiko, an einem Lymphosarkom zu erkranken.

http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=978243412&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=978243412.pdf

 

 

Mamma-Tumore

sind beim weiblichen Hund mit einem Anteil von 51 % die am häufigsten vorkommenden Tumoren.

Nicht alle sind maligne, jedoch sollte immer eine Biopsie gemacht werden, da nur eine Biopsie letztendlich
mit Sicherheit Aufschluß über die Art des Tumors gibt.
Reinrassige Hunde haben ein 2fach höheres Risiko als Mischlingshunde desselben Alters.
Intakte Hündinnen haben ein höheres Risiko als kastrierte.
Das Risiko, zu erkranken, steigt - wie bei allen Krebsarten - in höherem Alter an.
Regelmäßiges Abtasten der Milchleisten (insbesondere nach dem Östrus bis etwa Mitte der Zeit zwischen
zwei Zyklen) kann helfen, etwaige knotige Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Früherkennung und sofortige Exstipration (mit Biopsie) bieten gute Chancen zur Heilung.
Mamma-Karzinome neigen allerdings zu Rezidiven; regelmäßige Untersuchungen sollten durchgeführt werden.

Osteosarkome

aus www.Wikipedia.de

Veterinärmedizinisch tritt das Osteosarkom insbesondere bei großen Hunderassen gehäuft auf. Betroffen ist v. a. die mittlere Alterskategorie, wobei einige Studien auch eine Prädisposition für kastrierte Tiere beschreiben. Das Osteosarkom zeigt sich dabei klinisch meist als schmerzhafte Schwellung an den langen Röhrenknochen nach dem Grundsatz Ellbogengelenksfern - Kniegelenksnah. Auf einer Röntgenaufnahme ist dabei üblicherweise eine Knochenauflösung (Osteolyse) im typischen "Sunburst Pattern" zu sehen.

Die Prognose bei caninem Osteosarkom ist sehr schlecht. Meist sind bei der Diagnose bereits (mikroskopische oder makroskopische) Lungenmetastasen vorhanden. Amputation, Radiotherapie und Chemotherapie sind mögliche Behandlungsmaßnahmen, aber üblicherweise rein palliativ.

Bei einigen Rassen (Bernhardiner, Deerhound) wurde daneben eine familiäre Häufung von Osteosarkom-Fällen beschrieben [2]. Auch sind bei Hunden diverse Genmutationen beschrieben, welche das Osteosarkom-Risiko erhöhen.[3]

Quellen :

  • Der Orthopäde 11/2003: Operative Therapie primär maligner Knochentumoren.
  • Der Onkologe 2/2006: Aktuelle Entwicklungen in der Chemotherapie des Osteosarkoms.
  • Uhl/Herget: Radiologische Diagnostik von Knochentumoren. Thieme-Verlag 2008
  • Seeber/Schütte: Therapiekonzepte Onkologie. Kap 46: Osteosarkom. 5. Auflage 2007. Springer-Verlag, ISBN 978-3-540-28588-5
  1. Bielack SS, et al. (2002): Prognostic factors in high-grade osteosarcoma of the extremities or trunk: an analysis of 1,702 patients treated on neoadjuvant cooperative osteosarcoma study group protocols.. J Clin Oncol. 20(3):776-90. PMID 11821461
  2. Bech-Nielsen et al. (1978). Frequency of osteosarcoma among first-degree relatives of St. Bernard dogs. J Natl Cancer Inst 60(2):349-53
  3. Ferracini R. et al. (2000). MET oncogene aberrant expression in canine osteosarcoma. J Orthop Res' 18(2):253-6

 

Links zu Osteosarkomen beim Hund

 

http://www.vu-wien.ac.at/chirurgie/common/interns/Fallbericht_Mainzer.pdf
 

Das Osteosarkom beim Hund: eine Fallpräsentation

Kathleen Mainzer, Judith Kogler

 

Zusammenfassung

In diesem Artikel wird der Fall eines 8 jährigen, männlich kastrierten, Berner Sennenhund-Doggen-Mischlings beschrieben, der an einem apendikulären Osteosarkom erkrankt ist. Die betroffene vordere linke Gliedmasse wurde amputiert und der Hund im Anschluss mit einer Chemotherapie weiterbehandelt.

Der Hund ist seit der Operation vor 6 Monaten beschwerdefrei. Bisher wurden bei den Kontrollen keine Metastasen festgestellt, die Chemotherapie ist noch nicht abgeschlossen.

Einleitung

Das Osteosarkom, welches durch ein hohe Metastasierungsrate sowie eine starke Invasivität gekennzeichnet ist, ist einer der häufigsten Knochentumore beim Hund (J. KIRPENSTEIJN, A. MOORE, G. K. OGILVIE; 2006).

Dieser meist mittelalte Hunde betreffende Knochentumor tritt zu 75% im metaphysären Anteil des apendikulären Skeletts auf (T. WELCH FOSSUM; 2007). Die Ätiologie des Osteosarkoms ist noch unbekannt, doch werden unterschiedliche Ursachen für dessen Entstehung angenommen (Mikrotrauma, Implantate, Genetik) (www.vsso.org; 2008). Eine Kombination aus Chirurgie und Chemotherapie hat das Osteosarkom in den letzten Jahren zu einem der am besten therapierbaren Knochentumore gemacht (A. S. MOORE; 2005).

 

Osteosarkom in der Veterinärmedizin

http://de.wikipedia.org/wiki/Osteosarkom#Osteosarkom_in_der_Veterin.C3.A4rmedizin

Zum Osteosarkom - Eine vergleichende Literaturstudie

http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=992694116&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=992694116.pdf

http://vetline.de/facharchiv/kleintiere/originalien/appendikulaeres-osteosarkom-endoprothese.htm

http://www.marvistavet.com/html/body_canine_osteosarcoma.html

http://files.homepagemodules.de/b159897/f8t224p1632n1.pdf

 http://www.leonberg-passion.com/Leonberger-Osteosarcoma.htm
inkl. Fragebogen in 4 Sprachen - franz. Studie

http://www.vsso.org/Newsletter_files/Issue%2001-01.pdf
surgical oncology

http://www.diavet.ch/d/publikationen/pdf/46.pdf

http://www.tierklinik-hofheim.com/chameleon//outbox//public/4/download_12.pdf

 


 

Generelle Links - Krebs beim Hund

 

http://www.kritische-tiermedizin.de/2007/Das_maligne_Lymphom_des_Hundes.html

http://www.med.vetmed.uni-muenchen.de/klinik/einrichtungen/onko/krank/besitzerinformation/index.html

Epidemiologic Reviews - Studies of Risk Factors of Cancer in Pet Dogs / USA Vol 20, no. 2

http://www.rote-pfote.at/index.php?option=com_frontpage&Itemid=5
= Krebsforschung für das Tier - Unsere Ziele

http://www.vsso.org/Newsletter_files/Issue%2001-01.pdf
surgical oncology
http://www.veti-berichte.de/Berichte/Patho/ObduktionHund/Obduktion08HundAdenokarzinom.aspx

http://www.vetcontact.com/de/art.php?a=3512&t=


ein schlecht entwickeltes, gestörtes Immunsystem wird von vielen Forschern als eine der
Ursachen für erhöhtes Krebsaufkommen bei Individuen angesehen
www.kollinger-partner.de/Kremer__Erworbene_zellulare_Immunschwache_pdf

www.energeticmedizin.com/.../krebs/.../index.html